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In der Staatskanzlei floss Blut (vom 07.03.2017)
In der Staatskanzlei floss Blut
Nach der Kabinettssitzung floss am heutigen Dienstagnachmittag Blut in der Staatskanzlei in Potsdam – für einen guten Zweck! Der DRK-Blutspendedienst hatte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Brandenburger Staatskanzlei zur Blutspende eingeladen.
Heute spendeten auch Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Mitglieder des Kabinetts je einen halben Liter Blut. Dabei waren Sozialministerin Diana Golze, Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher und Regierungssprecher Florian Engels.

Die aus dem Spenderblut gewonnenen lebensrettenden Blutpräparate werden für die Behandlung von Patienten in Brandenburger Kliniken zur Verfügung gestellt. Derzeit zählt jeder „Tropfen“, denn grippebedingt fallen viele Stammspender aus und bereits jetzt helfen alle Blutspender mit, den Bedarf auch über die Osterfeiertage sicherzustellen!

Der DRK-Bllutspendedienst ist mehrmals im Jahr in der Staatskanzlei zu Gast. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisteten dort in regelmäßigen Abständen an ihrem Arbeitsplatz Blutspenden und damit einen wichtigen Beitrag zur Patientenversorgung in der eigenen Region.

Ministerpräsident Woidke: „Gerade in einer Zeit, in der viele Blutspender grippebedingt ausfallen, wollten wir mit der Teilnahme an der heutigen Spendenaktion in der Staatskanzlei ein deutliches Signal setzen. Jede Spende kann Leben retten. Ich bin sehr froh darüber, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatskanzlei regelmäßig Blut spenden.“

Dr. med. Roland Karl, Leiter der Institute für Tansfusionsmedizin in Potsdam und Berlin bedankte sich herzlich bei allen Spendern: „Blutspender sind Lebensretter, mit einer Blutspende kann bis zu drei Patienten geholfen werden. Wenn Regierungsmitglieder mit gutem Beispiel voran gehen und sich die Zeit für eine Blutspende nehmen, hat das Signalwirkung. Blutspenderinnen und -spender, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes gewährleisten Hand in Hand die sichere und kontinuierliche Versorgung mit Blutpräparaten im Land Brandenburg.“

An jedem Werktag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in den Regionen Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein rund 1.900 Blutspenden, um die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können. Bundesweit werden täglich 15.000 Blutspenden benötigt.

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Etwa 108 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Sechs regional tätige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes zeichnen verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in Deutschland rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. In Deutschland werden über jedes Jahr g durch die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes ca. 3,0 Millionen Vollblutspenden bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise ca. 70 Prozent der notwendigen Blutversorgung, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich.

Wer darf Blut spenden?

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.

Alle Termine und Informationen zur Blutspende unter
» www.blutspende.de
(bitte das Bundesland Brandenburg anklicken) oder 0800 11 949 11 (gebührenfrei aus dem Deutschen Festnetz).







© Fotos: DRK

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