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Nach schwerem Erdbeben: DRK liefert dringend benötigte Hilfsgüter nach Afghanistan

Eine Frau in Einsatzkleidung des Roten Kreuz hilft bei der Verladung von Hilfsgütern des Roten Kreuzes für ein Katastrophengebiet.
Symbolbild (Copyright: Moritz Meyer / DRK)

Nach dem schweren Erdbeben in Afghanistan ist die humanitäre Lage weiterhin katastrophal. Mit einem heute gestarteten Hilfstransport unterstützt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Hilfsmaßnahmen seiner Partner vor Ort, dem Afghanischen Roten Halbmond (ARH) und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRK). „Mit unserem Transport helfen wir den notleidenden Menschen mit Gütern, die dringend gebraucht werden“, sagt der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Christian Reuter.

Vom Logistikzentrum des DRK in Berlin Schönefeld wurden am Dienstag, 23. September, 232 Familienzelte und 10 Mehrzweck-Trauma Sets per LKW auf den Weg gebracht. Zusätzlich werden unterwegs 1.040 Küchensets und acht Mehrzweckzelte (die zum Beispiel als Feldküchen, für Schulunterricht, in der Verwaltung oder zur medizinischen Versorgung genutzt werden können) auf den LKW verladen und dann zum Flughafen Lüttich gebracht. 

Hilfsgüter erreichen rund 7.000 Betroffene

Von Lüttich wird dann in den kommenden Tagen im Rahmen der humanitären EU-Luftbrücke ein Flugzeug abheben und die insgesamt 22 Tonnen Hilfsgüter nach Kabul bringen. Dort werden die Güter in Empfang genommen und durch Freiwillige und Mitarbeitende des ARH nach dem Maß der Not an Menschen in den vom Erdbeben heimgesuchten Regionen verteilt. Insgesamt erreicht die Hilfsgüterlieferung so rund 7.000 Betroffene.

In der Nacht vom 31. August auf den 1. September hatte ein Erdbeben der Stärke 6,0 zum Tod von mehr als 2.200 Menschen und mehr als 3.600 Verletzen geführt. Erst nach und nach wird durch das Vorrücken in zuvor abgeschnittene Gebiete das gesamte Ausmaß sichtbar. Vor allem in den Provinzen Kunar, Nangarhar und Laghman kam es zu weitreichender Zerstörung der Infrastruktur. Tausende Häuser wurden zerstört oder beschädigt.

Nothilfeteams im Dauereinsatz

Mit dem Einsatz von Nothilfeteams leistete der ARH umgehend Hilfe, mit mobilen Gesundheitsteams bot man vielen Menschen Erste Hilfe. Die Einsatzteams sind weiterhin praktisch im Dauereinsatz. Gerade in abgelegenen Bergregionen sind die Helfenden der DRK-Schwestergesellschaft für Frauen oft die einzige zugängliche Quelle medizinischer Versorgung. 

Seit dem Erdbeben steht das DRK mit dem ARH und anderen Mitgliedern der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung im engen Austausch, um bedarfsgerecht und zielgerichtet helfen zu können. Darauf aufbauend erfolgt nun die Hilfsgüterlieferung, die mit Mitteln und Unterstützung des Auswärtigen Amtes, der Europäischen Union, des Belgischen Roten Kreuzes und Flandern Helps sowie durch Spenden ermöglicht wurde.

„Die humanitäre Lage in Afghanistan war schon vor dem Erdbeben schlecht, nun hat sich die Lage in den betroffenen Regionen nochmals drastisch zugespitzt. Wir sind froh, dass wir dank Spenden und der umfassenden Unterstützung von verschiedenen Akteuren die Not vor Ort zumindest etwas lindern können“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Wir werden unsere Schwestergesellschaft und damit die Zivilbevölkerung in Afghanistan auch in Zukunft unterstützen.“

Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Afghanistan
oder unter https://www.drk.de/spenden/privatperson-spenden/jetzt-spenden/

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