suchdienst-header_01.jpg Foto: A. Zelck / DRK e.V.

Kreisauskunftsbüro

15 Kreisauskunftsbüros gibt es im Land Brandenburg. Ihre Hauptaufgabe ist es, im Konflikt- oder Katastrophenfall Auskunft über den Verbleib von vermissten Angehörigen zu geben. Dafür werden in einer Datenbank Informationen gesammelt, elektronisch oder analog, und mit den Anfragen abgeglichen.

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Was ist das Kreisauskunftsbüro?

Das Kreisauskunftsbüro (KAB) ist eine Einrichtung des DRK-Suchdienstes.

Im Bedarfsfall erfasst dieser Arbeitskreis Personendaten, wertet diese aus und stellt bei Personensuchanfragen wichtige Informationen zum Verbleib zur Verfügung.

Geduld und Einfühlungsvermögen

Flüchtlingshilfe

Im Spätsommer 2015 haben die KAB die Ehrenamtlichen vom Betreuungsdienst in der Flüchtlingshilfe unterstützt. Bis zu 20 Stunden täglich waren die Teams im Einsatz, um die Ankommenden zu registrieren und Suchanfragen zu beantworten.

Großveranstaltungen

Bei Festivals und großen Veranstaltungen kommen die Kreisauskunftsbüros zum Einsatz und unterstützen im Rahmen des komplexen Hilfeleistungssystems die Betreuungseinheiten des DRK. Beim Stadtwerkefest in Potsdam übernimmt das KAB traditionell die Auskunftsstelle für vermisste Kinder.

Ehrenamt beim Kreisauskunftsbüro

Wer sich für ein Engagement beim Kreisauskunftsbüro interessiert, sollte neben IT-Affinität und gründlicher Arbeitsweise auch die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes kennen:

  • Menschlichkeit
  • Unparteilichkeit
  • Neutralität
  • Unabhängigkeit
  • Freiwilligkeit
  • Einheit 
  • Universalität

Die Mitglieder erhalten ein Rotkreuz-Einführungsseminar, einen Erste-Hilfe-Kurs und eine Fachdienstausbildung für das KAB. Einmal im Monat treffen sich die Helfer des KAB zu einem Gruppenabend, um sich weiterzubilden, Neuigkeiten auszutauschen und die nächsten geplanten Einsätze zu besprechen.