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Angehörige von Suchtkranken

Eine Sucht ist besitzergreifend. Nicht nur der Suchtkranke selbst kann sich ihr schwer entziehen. Auch die Familie und Freunde des von der Sucht Betroffenen hält sie fest im Bann. Es ist daher gerade für Angehörige von Menschen mit Suchtproblemen sehr wichtig, den Austausch zu suchen. In unserer DRK-Selbsthilfegruppe stehen genau diese Menschen mit ihren Wünschen und Strategien im Mittelpunkt. 

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Gemeinsam sind wir stark

In unserer Selbsthilfegruppe geht es nicht um die Suchtkranken. Vielmehr stehen die Angehörigen und Freunde von Suchtkranken im Mittelpunkt – mit ihren Wünschen und Strategien im Umgang mit der Situation, mit ihren Problemen, Zweifeln und Momenten der Verzweiflung.

Sich nicht mehr schuldig fühlen 

In der Gruppe wird besprochen, wie Angehörige es schaffen, sich nicht mehr schuldig zu fühlen, wenn der Mann oder die Mutter doch wieder zur Flasche gegriffen hat. Die Gruppenmitglieder können voneinander lernen. Sie erfahren, dass ihre Liebe nicht das Heilmittel für die Sucht ist, sondern dass die Angehörigen ihre Sucht selbst in den Griff bekommen müssen und die Familie sie dabei nur unterstützen kann.

Stark und unabhängig werden

Für viele geht es auch darum, die Opferbereitschaft abzulegen und sich nicht mehr für den trinkenden Partner oder den Tabletten schluckenden Sohn zu schämen. Darin bestärken wir uns gegenseitig. Unsere Selbsthilfegruppe soll ein Gefühl der Stärke und Unabhängigkeit vermitteln. 

Gemeinsam sind wir stark – das ist unser Motto. Natürlich waren wir in unserer Gruppe zu hundert Prozent die Schweigepflicht. 

Wie geht es weiter?

Geben Sie bitte Ihre Postleitzahl oder Ihren Ortsnamen in das Suchfeld, siehe oben, ein und gelangen so zu Ihrem zuständigen Ansprechpartner vor Ort.

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